
Diplomatische Vertretungen der USA
The Washington Post
New York Times
Hintergrund: Chronologie von Terroranschlägen gegen die USA
Seit Jahrzehnten sind die USA, ihre Bürger und Einrichtungen eine bevorzugte Zielscheibe von Terrorakten. Eine Chronologie der schwersten Gewalttaten seit eineinhalb Jahrzehnten:
11. September 2001
Eine beispiellose Terrorserie trifft die Wirtschafts- und Machtzentren der USA. Zunächst rasen am Morgen (Ortszeit) innerhalb von 18 Minuten zwei Flugzeuge ins World Trade Center in New York, wenig später eine weitere Maschine ins Verteidigungsministerium. Die beiden weltbekannten Zwillingstürme des World Trade Centers stürzen wenig später ein. US-Präsident George W. Bush spricht von offensichtlichen Terrorakten.
12. Oktober 2000
Anschlag auf den US-Zerstörer "Cole" in Aden (Jemen). Die Explosion reist ein Loch in den Rumpf und tötet 17 Soldaten. Als mutmaßlicher Drahtzieher gilt der saudische Extremist Osama bin Laden.
7. Juli 1998
Gleichzeitig explodieren Autobomben vor den US-Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania). Unter den insgesamt 230 Opfern sind zwölf US-Bürger. Die Hinweise deuten auf bin Laden.
25. Juni 1996
Vor einem Wohnkomplex der US-Luftwaffe in Dhahran (Saudi-Arabien) fliegt ein Tanklaster in die Luft. 19 amerikanische Soldaten sterben, 240 ihrer Landsleute werden verletzt. Die schiitische Hisbollah bekennt sich zu der Tat.
13. November 1995
Explosion einer Autobombe vor einem Schulungsgebäude der saudischen Nationalgarde in Riad. Unter den sieben Toten sind fünf US-Ausbilder. Mehrere radikalislamische Organisationen bekennen sich zu der Tat.
26. Februar 1993
Unter dem World Trade Center in New York geht eine Autobombe hoch. Bilanz des bis dahin schwersten Anschlags von ausländischen Terroristen in den USA: 6 Tote, mehr als 1.000 Verletzte. Drahtzieher soll der ägyptische blinde Scheich Omar Abderrahman gewesen sein.
21. Dezember 1988
Explosion eines PanAm-Jumbos über Schottland, 270 Tote. Agenten des libyschen Geheimdienstes sollen den Sprengstoff an Bord geschmuggelt haben.
5. September 1985
Die palästinensische Abu-Nidal-Gruppe kapert in Karachi (Pakistan) einen Jumbo der PanAm, um die Freilassung von Inhaftierten zu erzwingen. 17 Menschen sterben beim Sturm auf die Maschine.
September 1984:
16 Tote in der US-Botschaft in Beirut
April 1984:
18 Tote in der Nähe einer US-Luftwaffenbasis in Spanien.
Januar 1984:
Der Präsident der Amerikanischen Universität von Beirut wird getötet.
Dezember 1983:
5 Tote in der US-Botschaft in Kuwait.
Oktober 1983:
241 Tote in der Kaserne der US-Marines in Beirut.
April 1983:
17 Tote in der US-Botschaft in Beirut.
Im November 1979 besetzte ein militant-islamischer Mob die US-Botschaft in Teheran und nahm 52 Amerikaner 444 Tage lang als Geiseln.
Das Rettungsteam, das die Geiseln im April 1980 befreien sollte, hatte acht Tote; das machte sie zu den ersten von vielen amerikanischen Opfern des militanten Islam.

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